Leitbild der Insel-Realschule

Die Realschule verbindet in vielfältiger Weise die Lebens- und Arbeitswelt der Schüler/innen. Die Umsetzung des Bildungsplanes zeigt sich im Schulalltag vor allem darin, wie man etwas tut und wie man mit seinen Mitmenschen und seiner Umwelt umgeht. Die Insel-Realschule versteht sich schülerorientiert, leistungsfordernd und weltoffen. An der Insel-Realschule leben und arbeiten Menschen verschiedener Nationalität, Religion und verschiedenen Alters zusammen. Wir empfinden uns als Spiegel unserer Gesellschaft und arbeiten für deren Zukunftsfähigkeit. Um unseren Schüler/innen die Integration und die Sozialisation in die Gesellschaft zu erleichtern, sehen wir es als notwendige Voraussetzung an, die folgenden Leitgedanken zu vermitteln und zu leben. 

In unserer Schule begegnen sich täglich viele Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Nationalitäten und unterschiedlicher Religionen. Diese Schulordnung soll dem Schulleben unsere Schule einen Rahmen geben, Freiräume gewähren und jeden Einzelnen sowie die Gemeinschaft dort schützen, wo Gefährdung oder Schaden drohen. Damit alle am Schulleben Beteiligten gut zusammen leben, ist es notwendig, dass sich alle, also Schüler und Lehrer, um einen positiven, freundlichen und höflichen Umgang miteinander bemühen. Jeder, der sich in der Schule aufhält, verpflichtet sich zu Rücksichtnahme und Respekt. Darum gilt für ein gutes Miteinander:

Wir vermeiden beleidigende oder herabsetzende Ausdrucksweisen.

Wir regeln Konflikte ohne körperliche oder seelische Gewalt. Stark ist, wer auf Gewalt und Schikane verzichtet und die Angebote zur Konflikt-Regelung annimmt. Hierfür gibt es bei uns die Hilfe der Schulsozialarbeit, der Streitschlichter und die Klärung im Klassenrat.

Wir bemühen uns um einen störungsfreien Unterricht.

Wir achten das Eigentum anderer.

Wir zeigen Zivilcourage und Mut, wenn es darum geht, anderen zu helfen. Gemeinsam gehen wir gegen Schikane und Mobbing vor, wo wir dies beobachten, sei es in der Schule, im Schulgebäude oder auf dem Schulweg. Hilfe zu holen, wo andere leiden oder bedroht sind, ist mutig und kein Petzen.

Durch die Einhaltung dieser Regeln zeigen wir: Jeder einzelne ist gleich wertvoll, und zwar unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Leistungsfähigkeit, Aussehen, Gesundheit und der gesellschaftlichen Stellung.



Stand September 2015